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Tankgeber – Den Füllstand direkt im Blick

18. Januar 2016 13:48

Jeder Skipper will genau wissen, wie der Füllstand seiner diversen Tanks an Bord ist. Sowohl bei der Neuinstallation als auch beim Austausch bestehender Geber ist auf einiges zu achten.

Wer den genauen Überblick über den Füllstand seiner Tanks haben will, kommt an einer entsprechenden Anzeige und dem dazugehörigen Geber nicht vorbei. Im Folgenden bieten wir einen kleine Übersicht über die gängigen Füllstandsanzeigen und Geber Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Arten von Gebern.

  • Ultraschallgeber, die per Ultraschall-Laufzeitmessung wie bei einem Echolot den Füllstand der Tanks ermitteln. Sie sind für Frischwasser, Schmutzwasser und Kraftstofftanks geeignet. Der Geber muss auf die Größe, Bauform und die Art der Flüssigkeit programmiert werden. Manche der Ultraschallgeber sind nicht für metallische Tanks geeignet.

  • Geber mit Schwimmer: der Schwimmer ist immer an der Oberfläche der Flüssigkeit und gibt so ein Signal meist über einen veränderlichen Wiederstand an das Instrument weiter. Hier gibt es besondere Geber für Wasser, Treibstoff und Schmutzwasser. Pendelgeber können beim Einbau an verschiedenen Tankgrößen angepasst werden. Bei Geberstangen ist vor dem Kauf die benötigte
  • Kapazitive Geber, die über zwei Elektroden entsprechend der Füllstandhöhe ein Messsignal ermitteln. Diese Geber eignen sich nicht für Kraftstoffe. Manche dieser Geber können selbständig in einem gewissen Bereich an die Tanktiefe angepasst werden.

Bei den Anzeigen gibt es Anzeigen für die unterschiedlichen Flüssigkeiten wie z.B. Treibstoff, Wasser oder Schmutzwasser. Dabei wir das Messsignal auf unterschiedliche Arten verarbeitet. Häufig genutzt sind:
  • Veränderlicher Wiederstand von 0-190 Ohm oder 10-180 Ohm
  • Veränderlicher Wiederstand von 240-30 Ohm (meist bei US Anzeigen)
  • Veränderliche Spannung von 0-5Volt
Zunächst müssen also Geber und Instrument zueinander passen. Gerade bei Sportbooten die aus den USA importiert wurden ist auf den Ohm-Bereich von Geber und Instrument zu achten. Bei einer Neuinstallation von Geber und Instrument sollte man ein passendes Paket erwerben. Für Schmutzwassertanks bieten sich spezielle Schmutzwassergeber an, die besonders gegen die Schwebstoffe in solchen Tanks geschützt sind. Alternativ eignen sich Ultraschallsensoren, da diese wartungsfrei sind.

Auch bei der Befestigung der Geber gibt es Unterschiede. So gibt es Geber mit einem 1 ¼ Zoll Gewinde die einfach in einen entsprechenden Flansch geschraubt werden. Andere Geber müssen mit einem eigenen Flansch montiert werden.

Um die Geberdaten in moderne NMEA-2000 Netzwerke integrieren zu können und die Messdaten auf einem Multifunktionsdisplay darzustellen, gibt es Adapter die die analogen Signale in ein NMEA-2000 Signal umwandeln. Ein Beispiel sind die Maretron NMEA2000 Tankmessadapter.

Zusammenfassend ist bei der Anschaffung neuer Geber und Instrumente auf die Kompatibilität mit der entsprechenden Flüssigkeit und der Tankform zu achten. Dadurch, dass Ultraschallgeber keine beweglichen Teile haben sind diese weniger gegen mechanische Störungen anfällig und z.B. gerade bei Schmutzwassertanks zu empfehlen. Wem das zu kompliziert ist, für den gibt es immer noch die Möglichkeit zumindest bei Treibstoff- und Wassertanks einen Peilstab zu nutzen.

Wichtige Hersteller für Geber sind: