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Kochen an Bord - denn Seeluft macht hungrig

18. Januar 2016 16:05

Kochen an Bord, aber wie? Hier ein Marktüberblick über die unterschiedlichen Herd- und Kochmöglichkeiten an Bord damit kulinarischen Genüssen nichts im Weg steht.

Wenn die Anschaffung eines neuen Herdes ansteht, gilt es zunächst die Frage zu klären welcher Brennstoff für das Kochen an Bord verwendet werden soll. Herde und Backöfen für den Bordbetrieb gibt es mit Spiritus, Petroleum, Diesel, Gas und auch mit Strom. Die Frage nach dem richtigen Brennstoff ist eine, die nie abschließend geklärt werden wird. Fest steht, jeder Eigner muss diese Frage selber für sich an Hand seines Nutzungsverhaltens und seiner Vorlieben treffen.

Strom als Energiequelle dürfte auf den meisten Schiffen auf Grund des fehlenden Generators und einer 220V Versorgung ausfallen. Dennoch ist es auf viele Yachten mittlerweile weit verbreitet für den Betrieb im Hafen eine kleinen Wasserkocher oder eine separate Herdplatte die an den Landstromanschluss angeschlossen werden an Bord zu haben.

Gas ist als Brennstoff für den Herd sehr weit verbreitet. Es hat eine gute Brennleistung und Hitzentwicklung und ist frei von Gerüchen. Neue Gasflaschen sind in den meisten Fällen einfach zu bekommen. Die Installation und die regelmäßige Wartung der Anlage muss von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Nur so ist ein sicherer Betrieb an Bord möglich. Hierbei ist der Aufstellort für die Gasflasche mit einer Entlüftung nach Außen zu beachten. Um zusätzliche Sicherheit vor ausströmendem Gas zu gewährleisten, sollte ein Gasfernschalter installiert sein, der mit einem Magnetventil direkt an der Gasflasche das Gas nur im Bedarfsfall strömen lässt. Zusätzlich gibt ein Gaswarner Alarm im Falle eines Lecks.

Alle Gasherde werden durch den Anschluss an die Gasleitung an Bord fest installiert. Sie können also nicht bei Bedarf an Deck gestellt werden. Eine kardanische Aufhängung ist möglich. Gasherde gibt es als reine Einbauherde oder in Kombination mit einem Gasbackofen.

Spirituskocher sind ebenfalls weit verbreitet. Sie werden mit herkömmlichem Brennspiritus betrieben, der fast überall zu bekommen ist. Sie arbeiten ohne Druck und gelten somit als sehr sicher. Die Heizleistung ist gut. Zudem sind die Kocher nicht zwingend, wie beim Gas, ortsgebunden. Neben reinen Kochern gibt es auch Koch und Backofenkombinationen.

Als weitere Brennstoffe gibt es Petroleum und Diesel. Beide Brennstoffe haben einen gewissen Geruch, der sich mit modernen Geräten aber stark verringern lässt. Bei den modernen Dieselkochern ist keine offene Flamme mehr sichtbar. Der Brennstoff wird unterhalb einer Glaskeramikplatte verbrannt und die Abluft ins Freie geleitet. Bei solchen Modellen ist allerdings eine Stromversorgung für Gebläse und Brennstoffpumpe nötig.

Damit einem kulinarischen Genuss an Bord nichts im Wege steht ist generell bei allen Arten von Kochern darauf zu achten, dass die Einbauanweisungen und alle damit verbundenen Vorschriften eingehalten werden. Na dann guten Appetit.

Wichtige Hersteller für Herde und Backöfen sind: