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Windmesser für Boote und Yachten – Windmessgeräte, Windgeber und Windmessanlagen
Windmesser gehören zur Standardausrüstung auf vielen Segelbooten, Motorbooten und Yachten – besonders in der Segelnavigation sind sie unverzichtbar. Sie erfassen Windrichtung und Windgeschwindigkeit, berechnen wahren und scheinbaren Wind. Moderne Windmessanlagen bestehen aus einem Windgeber und einem Displayinstrument, das die Messdaten in Echtzeit und gut ablesbar darstellt. Im Boatoon Shop finden Sie Windmessgeräte und Windmessanlagen führender Hersteller wie Raymarine, B&G, Nasa, Garmin und Nexus.
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B&G - Windgeberkabel für den Mast 849,90 €* 968,30 €* (12.23% gespart)
Länge: 80 m (262’)
Varianten ab 119,90 €*
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Raymarine i60 Wind-Instrument 899,90 €* 1.124,55 €* (19.98% gespart)
Windgeber-Masteinheit: mit Masteinheit (kurzer Arm)
Varianten ab 473,90 €*
Einfache Windmesser und komplexe Windmessanlagen
Die einfachste Form eines Windmessers ist der klassische Verklicker. Dabei handelt es sich um einen drehbaren Windpfeil, der an der Mastspitze befestigt wird und die Windrichtung optisch anzeigt. Verklicker werden vor allem auf Segeljollen und kleineren Segelbooten eingesetzt.
Anemometer – auch als Windgeschwindigkeitsmesser bekannt – messen hingegen die Windstärke. Diese Geräte sind oft als kompakte Handgeräte ausgeführt und eignen sich für Surfer, Kiter oder Strandsegler.
Eine moderne Windmessanlage hingegen kombiniert Windgeber und Windanzeige. Der Geber erfasst Windrichtung und Windgeschwindigkeit und überträgt die Daten an ein Instrument oder Display, wo sie digital dargestellt werden. Solche Anlagen sind ideal für größere Segelboote, Yachten und Motorboote, bei denen präzise Winddaten essenziell sind.
So funktionieren moderne Windmessanlagen
Eine Windmessanlage besteht aus zwei Hauptkomponenten:
- Windgeber: Misst Windrichtung (mittels Windfahne) und Windgeschwindigkeit (meist über ein Schalenkreuz oder Schaufelrad)
- Windanzeige (Display): Zeigt die erfassten Daten direkt im Cockpit oder am Steuerstand an
Der Windgeber wird typischerweise an der höchsten Stelle eines Bootes montiert – bei Segelyachten meist am Masttop. Von dort überträgt er die Daten zur Windanzeige, wo sie in verschiedenen Einheiten wie Knoten, Beaufort, km/h oder m/s angezeigt werden können.
Moderne Windmesssysteme ermöglichen zudem die Berechnung von:
- Wahren und scheinbaren Wind
- Kurs am Wind
- Wendewinkel und Windwinkel
- Optional: Wetterdaten wie Luftdruck und Temperatur
Kabellose Windmessanlagen: Einfach montiert, flexibel erweiterbar
Kabellose Windmessanlagen bieten eine besonders einfache Installation, da keine Kabelverlegung vom Masttop zum Cockpit erforderlich ist. Die Datenübertragung vom Windgeber zum Display erfolgt zuverlässig per Funk. Das spart Zeit und Aufwand – besonders beim Nachrüsten.
Viele kabellose Windmesser für Segelboote und Yachten lassen sich problemlos in bestehende Bordnetzwerke integrieren und mit weiteren Sensoren – wie Logge oder Echolot – kombinieren. So erhalten Sie ein umfangreiches Datenbild zur Navigation und Törnplanung.
Häufige Fragen
Was ist ein Windmesser für Boote?
Ein Windmesser (auch Windmessgerät oder Anemometer) misst die lokalen Winddaten an Bord von Booten, Segelbooten und Yachten. Er zeigt sowohl die Windrichtung als auch die Windgeschwindigkeit an. Besonders in der Segelnavigation ist ein präzises Windmessgerät unerlässlich, kommt aber auch auf Motorbooten und Yachten zum Einsatz.
Wie benutze ich einen Windmesser auf dem Boot?
Die Nutzung eines Windmessers hängt vom Typ ab:
- Handwindmesser (mobil): Wird direkt in den Wind gehalten und zeigt die momentane Windgeschwindigkeit an – ideal für kurze Messungen, aber weniger genau.
- Fest installierte Windmessanlagen: Messen dauerhaft und automatisch. Der Windgeber am Masttop erfasst permanent Winddaten und sendet sie kabellos oder über Kabel an ein Displayinstrument im Cockpit. So haben Sie kontinuierlich Zugriff auf exakte Echtzeitdaten – auch bei Winddrehungen, Böen oder Windlöchern.
Warum ist eine Windanzeige auf Segelbooten unverzichtbar?
Die Windanzeige liefert Informationen über Windrichtung und Windstärke – entscheidende Faktoren für Trimm, Kurswahl und sichere Manöver. Moderne digitale Systeme zeigen zusätzlich den wahren und scheinbaren Wind sowie Böen an – oft zentral auf einem Cockpit-Display.
Wie funktioniert ein Windmessgerät?
Ein Windmessgerät misst die Windgeschwindigkeit (Windstärke) und in vielen Fällen auch die Windrichtung. Die Richtung wird durch einen Windpfeil erfasst, der sich exakt nach dem einströmenden Wind ausrichtet. Die Geschwindigkeit misst ein sogenanntes Anemometer, meist in Form eines Schalenkreuzes mit drei oder vier Schalen. Je schneller sich dieses Schaufelrad im Wind dreht, desto höher ist die ermittelte Windstärke – angezeigt in Knoten, Beaufort, km/h oder m/s.
Wo montiert man einen Windmesser auf dem Boot?
Ein Windmesser oder Windmessgerät sollte immer an der höchstmöglichen Stelle des Bootes angebracht werden – idealerweise am Masttop einer Segelyacht. Nur dort ist eine ungestörte und präzise Windmessung möglich. Aufbauten, Segel oder Riggs können die Messung an niedrigeren Positionen verfälschen. Für Motorboote ohne Mast bietet sich ein möglichst hoher Punkt auf dem Steuerhaus oder einer Halterung am Heckmast an.
Welche Windmessgeräte gibt es für Boote?
Auf Booten und Yachten kommen unterschiedliche Windmesser zum Einsatz:
Verklicker: Die einfachste Windanzeige, meist als drehbarer Windpfeil am Masttop – zeigt rein die Windrichtung an. Beliebt auf Segeljollen und kleinen Booten.
Hand-Anemometer: Mobile Windmessgeräte, die kurzfristig in den Wind gehalten werden – häufig von Surfern, Kitern oder bei Tagesausflügen genutzt.
Fest installierte Windmessanlagen: Professionelle Systeme für Yachten und Segelboote, bestehend aus Windgeber (am Masttop) und einem Windanzeige-Display im Cockpit. Sie messen Windrichtung, Windstärke sowie komplexe Daten wie:
- Scheinbarer und wahrer Wind
- Windwinkel und Wendewinkel
- Kurs zum Wind
- Optional auch Wetterdaten wie Luftdruck und Temperatur