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Bootsanker & Ankerzubehör – sicher ankern auf See
Ein zuverlässiger Bootsanker gehört zur Grundausstattung jeder Yacht, Segel- oder Motorboot. Ob zum sicheren Verankern in einer idyllischen Bucht oder als Notanker bei plötzlichem Wetterumschwung – der passende Anker sorgt für Halt, Stabilität und Sicherheit auf dem Wasser. Im Boatoon Shop finden Sie eine große Auswahl hochwertiger Anker Ankerzubehör von bewährten Marken wie Lewmar, Fortress, Rocna, Plastimo, Lofrans, Maxwell, Osculati, NOA, Plastimo, PME Mare, Douglas Marine, Kong, Lalizas, Talamex und Attwood. %
Lewmar Delta Anker aus verzinktem Stahl 6 kg 74,90 €* 89,60 €* (16.41% gespart)
Gewicht: 6 kg
Varianten ab 49,90 €*
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ANKAROLINA Ankerleinensystem 35m Länge, 25mm Breite, Bruchlast 1.400 kg 164,00 €* 226,00 €* (27.43% gespart)
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ROCNA Anker Edelstahl 4.249,90 €* 5.158,10 €* (17.61% gespart)
Gewicht: 40 kg
Varianten ab 599,90 €*
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Talamex Pflugscharanker verzinkt 183,90 €* 218,60 €* (15.87% gespart)
Gewicht: 22 kg
Varianten ab 62,90 €*
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Talamex Wurfanker - Suchanker verzinkt 77,90 €* 97,40 €* (20.02% gespart)
Gewicht: 2 kg
Varianten ab 67,90 €*
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Rocna Anker MKII verzinkt 1.554,00 €* 1.860,00 €* (16.45% gespart)
Gewicht: 25 kg
Varianten ab 417,90 €*
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Attwood Pilzanker schwarz beschichtet 35,90 €* 43,90 €* (18.22% gespart)
Gewicht: 4,5 kg
Varianten ab 32,90 €*
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Fortress Guardian Aluminium Anker 264,90 €* 314,20 €* (15.69% gespart)
Ausführung: Version 4
Varianten ab 89,00 €*
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Wasserabweiser für Ankerkastenabfluss 6,50 €* 7,60 €* (14.47% gespart)
Maße: 55 x 53 mm
Varianten ab 2,20 €*
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Osculati Faltklappanker, Klappdraggen 69,50 €* 85,90 €* (19.09% gespart)
Gewicht: 12,0 kg | Typ: A
Varianten ab 7,90 €*
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Fortress Aluminium Anker 3.399,00 €* 4.045,80 €* (15.99% gespart)
Modell: FX-125
Varianten ab 249,00 €*
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Trefoil® Anker Edelstahl 1.959,90 €* 2.294,00 €* (14.56% gespart)
Gewicht: 50 kg
Varianten ab 87,90 €*
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Lewmar Ankersicherungsstropp 96,90 €* 108,60 €* (10.77% gespart)
Ausführung: Version 2
Varianten ab 84,90 €*
Bootsanker: Das richtige Ankergewicht für Ihr Boot
Das passende Ankergewicht ist entscheidend für die Sicherheit beim Ankern. Welches Gewicht Ihr Anker haben sollte, hängt vor allem von der Bootslänge und der Verdrängung Ihres Boots oder Ihrer Yacht ab. Grundsätzlich gilt: Je größer und schwerer das Boot, desto schwerer sollte auch der Anker sein – allerdings nicht ausschließlich.
Früher hielten Anker hauptsächlich durch ihr hohes Gewicht. Moderne Patentanker hingegen überzeugen durch innovative Formen und optimierte Bauweisen, die eine hohe Haltekraft auch bei vergleichsweise geringem Gewicht ermöglichen. Daher sind viele Anker heute leichter und dennoch effektiver. Eine Ausnahme bildet der klassische Stockanker, der traditionell schwerer ist.
Neben Bootslänge und Gewicht beeinflussen auch Faktoren wie der Freibord, das Fahrtgebiet, der Untergrund (z. B. Sand, Schlamm oder Fels) sowie die zu erwartenden Wetterbedingungen die Wahl des passenden Ankers. In windreichen Revieren oder bei hochbordigen Booten empfiehlt es sich, ein höheres Ankergewicht zu wählen.
Richtwerte für das Ankergewicht (Patentanker)
Bitte beachten Sie zusätzlich die Herstellerangaben für Ihr jeweiliges Ankermodell:
- Beiboot, Dinghi: ca. 1,8 – 2 kg
- Bis 4 Meter Bootslänge: ca. 3 – 4 kg
- Bis 6 Meter: ca. 5 – 7 kg
- Bis 8 Meter: ca. 8 – 10 kg
- Bis 10 Meter: ca. 12 – 14 kg
- Bis 12 Meter: ca. 15 – 16 kg
- Bis 15 Meter: ca. 17 – 20 kg
- Bis 18 Meter: ca. 20 – 25 kg
- Bis 20 Meter: ca. 30 – 35 kg
- Über 20 Meter: 40 kg und mehr
Wenn Sie einen Anker kaufen, achten Sie darauf, dass dieser zu Ihrem Bootstyp und Revier passt – so garantieren Sie sicheres Ankern unter allen Bedingungen.
Das passende Ankermodell für Ihr Boot wählen
Die Wahl des richtigen Bootsankers ist entscheidend für sicheres und zuverlässiges Ankern – egal, ob Sie mit Ihrer Yacht, Ihrem Segelboot oder Motorboot unterwegs sind. Welcher Ankertyp oder welches Ankermodell für Ihr Boot am besten geeignet ist, hängt vor allem vom Ankergrund, also dem Untergrund in Ihrem bevorzugten Fahrtgebiet, ab. Auch das Bootsgewicht und die Größe spielen eine wichtige Rolle.
Überblick: Gängige Ankermodelle und ihre Einsatzgebiete
Flunkenanker (z. B. Danforth-Anker, Plattenanker, Klappanker) bieten hervorragende Haltekraft auf weichem Untergrund wie Sand oder Schlick. Diese Flukenanker lassen sich besonders gut verstauen, was sie ideal für kleinere Boote macht. Bei felsigem Grund können sich Flunken jedoch verhaken.
Pfluganker (wie Bruce-Anker, Delta-Anker, CQR-Anker, Kobra-Anker) zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, sich in unterschiedlichste Untergründe – etwa Sand, Schlick, Seegras, Geröll oder felsigen Grund – einzugraben. Besonders bei wechselnden Bedingungen sind Pfluganker die erste Wahl, da sie sich leicht wieder lösen lassen und gute Haltekraft bieten.
Mischformen wie Wing-Anker oder Klippanker vereinen die Vorteile mehrerer Ankerformen und bieten Flexibilität in verschiedenen Revieren.
Für die Befestigung an Land – etwa an einem Strand – empfehlen sich Schraubanker, die in den Boden eingeschraubt werden. Für eine Verbindung zu Felsen ist ein robuster Schärenanker erforderlich.
Pilzanker eignen sich vor allem für kleine Boote, Beiboote oder Dinghies. Sie bieten bei geringem Gewicht eine solide Haltekraft auf schlammigem oder sandigem Boden. Auch Faltanker sind für diesen Einsatzbereich praktisch und platzsparend.
Übersicht: Ankertypen und geeignete Ankergründe
| Ankergrund | Empfohlene Ankertypen |
| Sand | Flunkenanker, Bruce-Anker, Delta-Anker |
| Felsiger Grund | Pfluganker, Plugscharanker |
| Schlick / Lehm | Plattenanker mit breiten Flunken, Pfluganker |
| Seegras | Pfluganker, Plugscharanker |
| Geröll / Kies | Pfluganker, Delta-Anker |
| Korallen | Pfluganker, Plugscharanker |
| Landverbindung | Schärenanker (Felsen), Schraubanker (Strand) |
| Kleine Boote / Dinghis | Pilzanker, Faltanker |
Das richtige Material für Ihren Anker wählen
Die Wahl des passenden Ankermaterials ist entscheidend für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihres Bootsankers – abhängig vom Einsatzgebiet, der Wasserbeschaffenheit und der Bootsgröße.
Verzinkter Stahl – robust und korrosionsgeschützt
Anker aus verzinktem Stahl gehören zu den beliebtesten Varianten, da sie langlebig, robust und zugleich preiswert sind. Die Zinkbeschichtung schützt den Stahlanker zuverlässig vor Korrosion, besonders in salzhaltigen Gewässern wie dem Mittelmeer. Allerdings kann sich die Zinkschicht bei häufigem Einsatz auf felsigem oder sandigem Untergrund abnutzen. Daher sollten Sie den Zustand der Verzinkung regelmäßig kontrollieren.
Edelstahl – edel und pflegeleicht in salzarmen Gewässern
Edelstahlanker zeichnen sich durch ihre ansprechende Optik, Korrosionsbeständigkeit und lange Lebensdauer aus. Sie sind ideal für den Einsatz in Binnenrevieren, kühleren Regionen und salzarmen Gewässern geeignet. In salzhaltigem Wasser kann Edelstahl unter ungünstigen Bedingungen jedoch anfälliger für Rostbildung werden.
Aluminium-Magnesium – leicht und ideal für kleine Boote
Aluminium-Magnesium-Anker sind durch ihr geringes Gewicht besonders gut für kleine Boote, Beiboote oder Dinghies geeignet. Trotz ihres leichten Materials bieten sie eine gute Haltekraft und lassen sich leicht verstauen und handhaben. Diese Anker eignen sich hervorragend für den Transport und das schnelle Manövrieren.
Übersicht: Ankermaterialien und ihre Einsatzbereiche
| Material | Einsatzgebiet |
| Verzinkter Stahl | Salzhaltige und warme Gewässer (z. B. Mittelmeer) |
| Edelstahl | Binnenreviere, salzarme und kühlere Gewässer |
| Aluminium-Magnesium | Kleine Boote, Beiboote, Dinghies – leicht und kompakt |
Ankerzubehör: Ankergeschirr, Ankerwinde, Ankerkette und Bugrolle
Zur sicheren und komfortablen Ankerung eines Bootes gehört neben dem passenden Bootsanker auch das richtige Ankerzubehör. Dazu zählen unter anderem Ankerwinden, Ankerketten, Bugrollen, Ankerleinen, Ankerbojen, Ankerlichter und der Ankerball.
Ankergeschirr – die Verbindung zum Anker
Das sogenannte Ankergeschirr besteht aus dem Bootsanker, einem stabilen Ankerschäkel sowie der Ankerkette oder Ankerleine. Die Verbindung zwischen Kette und Anker erfolgt idealerweise über einen Wirbelschäkel, der das Verdrehen des Ankers verhindert. Die Ankerkette sorgt durch ihr Gewicht dafür, dass der Ankerschaft flach auf dem Grund aufliegt, sich gut eingräbt und so eine maximale Haltekraft erzielt. Auch die Reibung der Kette am Boden trägt zur Stabilisierung bei.
Ankerwinde – manuell oder elektrisch
Für das sichere und mühelose Setzen und Bergen schwerer Anker empfiehlt sich eine passende Ankerwinde. Besonders auf größeren Yachten mit schwerem Bootsanker ist eine elektrische Ankerwinde unverzichtbar. Moderne Modelle sind mit Kettenzählern ausgestattet, die präzise die Länge der abgelassenen Ankerkette anzeigen. Auch für kleinere Boote gibt es manuelle oder kompakte elektrische Winden als Nachrüstlösung.
Bugrolle – geordnete Führung für Kette und Anker
Die Bugrolle dient der sicheren Aufbewahrung und Führung des Ankers am Bug des Bootes. Sie sorgt dafür, dass der Anker nicht auf das Deck schlägt und beim Hieven oder Absenken reibungslos läuft. Auf vielen Yachten ist eine Bugrolle bereits serienmäßig installiert, lässt sich jedoch bei Bedarf auch problemlos nachrüsten.
Ankerboje – Position markieren
Mit einer Ankerboje markieren Sie die genaue Ankerposition. Sie wird mit einer Leine direkt am Anker befestigt und schwimmt über diesem an der Wasseroberfläche. So erkennen Sie – und andere Boote – auf einen Blick, wo sich der Anker befindet. Das kann besonders in engen Ankerbuchten oder bei starker Strömung hilfreich sein.
Ankerball und Ankerlicht – gesetzlich vorgeschriebenes Zubehör
Während des Ankerns muss bei Tageslicht ein Ankerball gesetzt werden. Nachts oder bei schlechter Sicht ist ein Ankerlicht erforderlich – ein weißes Rundumlicht, das deutlich sichtbar ist. Auf Segelbooten wird es üblicherweise am Masttopp montiert. Diese Signalmittel zeigen anderen Verkehrsteilnehmern an, dass sich das Boot nicht in Fahrt befindet. Boote unter 7 Metern Länge sind nur in engen Fahrwassern oder stark befahrenen Zonen zum Führen eines Ankerlichts verpflichtet.